Konsolidierung und Modernisierung: GAS-X ZFA 4.0 im Endspurt



Die technische Mengenermittlung in GAS-X basiert auf Rohdaten, die von gastechnischen Geräten gemessen und durch Messwertregistriergeräte aufgezeichnet werden. Diese Geräte werden zyklisch mittels Zählerfernauslesung (ZFA) abgerufen, die empfangenen Daten aufbereitet und an das GAS-X Modul GDM zur weiteren Verarbeitung gesendet werden. GAS-X ZFA übernimmt dabei das Management der Stammdaten, d. h. die Abbildung der gerätetechnischen Gegebenheiten im Gasnetz, die Einplanung der Abrufaufträge und die Vorverarbeitung der abgerufenen Daten für den Import nach GAS-X GDM. Um den aktuellen Anforderungen an ein effizientes Abrufsystem weiterhin gerecht zu werden, Schwachstellen im Kommunikationsprozess zu eliminieren und die Benutzerführung zu optimieren, wurde die Konsolidierung und Modernisierung des Moduls als GAS-X ZFA 4.0 projektiert.

Die Umsetzung der GAS-X ZFA 4.0 ist ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer Netzbetreiber und beinhaltet die folgenden Kernziele:

  • Modernisierung des Abruftreibers
  • Überarbeitung der Abrufprozesse
  • Einführung von Monitoring-Komponenten
  • Konsolidierung von Stammdaten

 
Mit der Modernisierung der Schnittstelle und aller beteiligten Systeme stellt Sopra Steria ein performantes Abrufsystem bereit, das sowohl die Dauer des Abrufprozesses als auch das zu übermittelnde Datenvolumen minimiert. Gleichzeitig wird die Schnittstelle dem aktuellen Stand der Technik angepasst, um für zukünftige Herausforderungen gerüstet zu sein. Veraltete Stammdatenstrukturen und Dialogansichten werden überarbeitet und die Benutzerführung wird auf die aktuellen Prozesse optimiert. Der modernisierte Abrufprozess wird in GAS‑X ZFA 4.0 durch ein umfangreiches Monitoring unterstützt, wodurch notwendige Nutzereingriffe minimiert werden.

Eine mobile App, die dem Monitoring und zur Benachrichtigung bei nutzerrelevanten Ereignissen dient, rundet das Angebot des optimierten GAS-X Moduls ab. Die Gesamtabnahme des umfangreichen Modernisierungspakets und damit der Start des Moduls GAS-X ZFA 4.0 ist für das Jahresende 2020 geplant.

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