Neue Berechnungsverfahren für den Emissonshandel im GAS-X GDM 2.0

No
10. Dezember 2013

Präzise bestimmte Erdgaskennwerte werden für immer mehr Anwendungen bspw. im Rahmen der Prozesse des Emissionshandels unerlässlich.

Im GAS-X GDM 2.0 stehen Netzbetreibern zwei neue Verfahren zur effizienten Berechnung zur Verfügung: Zum einen ist nun das Verfahren „CO2-Emissionsfaktoren“ (gemäß DVGW-Arbeitsblatt G693) zur Bestimmung des bei der Verbrennung von Brenngas emittierten Kohlenstoffdioxids integriert. Zum anderen kann das Verfahren „Methanzahl“ genutzt werden, welches der Methanzahlberechnung zur Vermeidung des „Motorenklopfens“ bei Gasmotoren/BHKW und zur Einhaltung/Überwachung der Erdgasqualität an CNG-Tankstellen dient.
Beide Verfahren können alleine auf Basis der Gasbeschaffenheitsgrößen Brennwert, Normdichte und CO2-Anteil angewandt werden, die üblicherweise im Kontext der Energieermittlung zur Verfügung stehen.

Das oben genannte Verfahren zur Bestimmung des bei der Verbrennung von Brenngas emittierten Kohlenstoffdioxids unterliegt dem Patentschutz; E.ON New Build ist Inhaberin dieses europäischen Patents EP 2 330 347 B1. Die mit Steria Mummert Consulting in diesem Rahmen getroffene Vereinbarung regelt die Einräumung von Nutzungsrechten sowie die Übergabe des entsprechenden Algorithmus von E.ON New Build an Steria Mummert Consulting. Die Vereinbarung wurde Anfang Dezember 2013 unterzeichnet.

Steria Mummert Consulting kann die Nutzung beider Verfahren mittels einer Zusatzlizenz an die Netzbetreiber als Endkunden im Rahmen der Nutzung von GAS-X GDM 2.0 weitergeben.

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